Unter der Biegung versteht der Reiter die Krümmung der Längsachse (Wirbelbrücke). Der Pferdekörper soll dabei, soweit möglich, gebogen werden. Eine gleichmäßige Längsbiegung ist nicht möglich, denn nicht jeder Wirbel ist gleich biegbar und die Biegsamkeit nimmt auch zum Schweif hin ab und ist im Bereich des Kreuzbeins aufgrund seiner Verknöcherung starr (es gibt insgesamt fünf Kreuzwirbel, die mit dem Kreuzbein verwachsen sind und sich in der Hinterhand zwischen Lendenwirbel und Schweifwirbel befinden).

Die Biegung wird erreicht, in dem man die diagonalen Hilfen abstimmt:

Unter der Biegung versteht der Reiter die Krümmung der Längsachse (Wirbelbrücke). Der Pferdekörper soll dabei, soweit möglich, gebogen werden. Eine gleichmäßige Längsbiegung ist nicht möglich, denn nicht jeder Wirbel ist gleich biegbar und die Biegsamkeit nimmt auch zum Schweif hin ab und ist im Bereich des Kreuzbeins aufgrund seiner Verknöcherung starr (es gibt insgesamt fünf Kreuzwirbel, die mit dem Kreuzbein verwachsen sind und sich in der Hinterhand zwischen Lendenwirbel und Schweifwirbel befinden).

Die Biegung wird erreicht, in dem man die diagonalen Hilfen abstimmt:

  • Belastung des inneren Gesäßknochen
  • der innere Schenkel treibt am Gurt den inneren Hinterfuß vor
  • der verwahrende (äußere) Schenkel verhindert einen Ausfall der Hinterhand und liegt eine Handbreit hinter dem Gurt
  • der innere Zügel gibt die Stellung und führt das Pferd (wenn nötig) in die Wendung hinein
    der äußere Zügel gibt so viel nach, wie es Stellung oder Biegung des Pferdes nach innen fordert, also so viel, wie man den inneren Zügel aufnimmt.. Er sollte die äußere Schulter begrenzen und eine zu starke Halsabstellung verhindern.

Wichtig zu erwähnen ist, dass es eine Biegung ohne Stellung nicht gibt, wohl aber eine Stellung ohne Biegung (und dies z.B. beim Schenkelweichen verlangt wird).

Reiten eines Zirkels:

  • Gewicht auf inneren Gesäßknochen verlagern. Das Pferd wir nun versuchen in die Richtung zu folgen, in der man sein Gewicht verlagert hat (also nach innen)
  • um das zu verhindern treibst Du mit dem inneren Schenkel am Gurt vorwärts und sorgst dafür, dass es sich biegt
  • mit dem äußeren Schenkel (ein Stück hinter dem Gurt) sorgst Du dafür, dass die Hinterhand nicht ausfällt
  • mit dem äußeren Zügel sorgst Du nun dafür, dass der Vorwärtsimpuls abgefangen wird, außerdem fällt so Dein Pferd nicht über die Schulter aus und die Stellung wird begrenzt . Mit dem inneren Zügel nimmst Du an und gibst wieder nach.

Links zum Thema

Die Längsbiegung von Babette Teschen

Die Halsbiegung von Babette Teschen

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